Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen
im FORUM Geschichtskultur an Ruhr und Emscher eV.

 

VERÖFFENTLICHUNGEN

Der Historische Verein Werden hat in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinde Essen-Werden/-Heidhausen e.V. ein Buch herausgegeben, das Werdener Themen behandelt, die eine weit zurück leigende Zeit betreffen und schon fast historische sind.
Die Texte reichen von der Plauderei bis zur historischen, genauen Untersuchung eines Themas.

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.
224 Seiten, 1 Karte, Preis 17,80 €.
ISBN 3-00-01255

Ankündigung einer Neuerscheinnung:
Essen und die sächsischen Frauenstifte im Frühmittelalter, herausgegeben von Jan Gerchow und Thomas Schilp (Essener Forschungen zum Frauenstift, Band 2)
Klartext-Verlag Essen, 282 Seiten, über 70 Abbildungen, Broschur, € 22,90, ISBN 3-89861-238-4
Das Ruhrlandmuseum hat im vergangenen Jahr im Rahmen des Essener Stadtjubiläums und in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Essen »Die Wolfsburg« sowie der Universität Duisburg-Essen eine internationale Tagung zu mittelalterlichen Frauenstiften in der Region veranstaltet, die von über 80 Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen besucht wurde. Zwölf Beiträge dieser Tagung liegen nun in einem reich bebilderten Sammelband gedruckt vor.
Die zwölf Beiträge des Bandes nehmen die sächsischen Frauenstifte erstmals von verschiedenen Disziplinen aus in den Blick. Neue Forschungsergebnisse aus Geschichtswissenschaft, Archäologie, Bau- und Kunstgeschichte, Buch-, Bibliotheks- und Sprachgeschichte werden im Zusammenhang diskutiert und verständlich dargestellt.
In der Region zwischen Niederrhein und Elbe wurden zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert über sechzig religiöse Gemeinschaften für Frauen gegründet: Es entstand die wohl dichteste »Frauenkloster-Landschaft« des frühmittelalterlichen Europa. Sie deckt sich weitgehend mit den Siedlungsgebieten der im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen besiegten Sachsenstämme. Deren Führungsschicht war bei der Gründung von Frauengemeinschaften für ihre Familienangehörigen besonders aktiv. Man spricht deshalb seit langem von ihnen als den »sächsischen Frauenklöstern«. Mehrere Beiträge des Bandes widmen sich den Existenzbedingungen, den inneren Strukturen und kulturellen Leistungen dieser Frauengemeinschaften (Gerd Althoff, Katrinette Bodarwé, Caspar Ehlers, Otfried Ellger, Jan Gerchow).
Das in der Mitte des 9. Jahrhunderts unter maßgeblicher Beteiligung des Hildesheimer Bischofs Altfrid († 874) gegründete Frauenstift Essen war im 10. und frühen 11. Jahrhundert durch Äbtissinnen aus der ottonischen Verwandtschaft dem Königtum eng verbunden und hat seit dem 13. Jahrhundert als reichsfreies Damenstift für den Hochadel bis zur Auflösung 1803 fortexistiert. Essen ist mithin ein herausragendes Beispiel für den Typus des Frauenstifts, wie er sich in Anlehnung an die Aachener Reformgesetzgebung von 816 besonders erfolgreich in »Sachsen« herausbildete. Es steht deshalb mit drei Beiträgen im Mittelpunkt des Sammelbandes (Klaus Lange, Hedwig Röckelein, Heinrich Tiefenbach). Daneben sind Einzelstudien den Stiften Vreden, Herford und Gernrode gewidmet (Ralf Dorn, Werner Jacobsen, Uwe Lobbedey, Matthias Wemhoff).
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort der Herausgeber
 
Jan Gerchow    Sächsische Frauenstifte im frühen Mittelalter. Einführung in das Thema und Rückblick auf die Tagung
Gerd Althoff     Ottonische Frauengemeinschaften im Spannungsfeld von Kloster und Welt
Caspar Ehlers   Der helfende Herrscher: Immunität, Wahlrecht und Königsschutz für sächsische Frauenstifte bis 1024
Hedwig Röckelein    Der Kult des hl. Florinus im Stift Essen
Katrinette Bodarwé   Bibliotheken n sächsischen Frauenstiften
Heinrich Tiefenbach  Frühmittelalterliche Volkssprache im Frauenstift Essen
Otfried Ellger    Das »Raumkonzept« der Aachener Institutio sanctimonialium von 816 und die Topographie sächsischer Frauenstifte im früheren Mittelalter. Eine Problemübersicht
Klaus Lange    Die Krypta der Essener Stiftskirche. Heuristische Überlegungen zu ihrer architektonisch-liturgischen Konzeption
Uwe Lobbedey   Die Frauenstiftskirche zu Vreden. Bemerkungen zur Architektur und Liturgie
Werner Jacobsen    Die Stiftskirche von Gernrode und ihre liturgische Ausstattung
Ralf Dorn    ...  trockenen Fußes über einen geringen Gang zur Kirche. Neue Baubefunde an der Münsterkirche in Herford
Matthias Wemhoff    Das Schlafhaus im Frauenstift Herford
 

Diese Dokumentation enthält die schriftlichen Fassungen der Referate, die während eiens Symposiums zur kirchlichen Zeitgeschichte am 19. Juni 2002 im Haus der Ev. Kirche in Essen gehalten wurden. Sie hält wichtige Forschungsergebnisse fest.

(aus dem Vorwort von Heinrich Gehring)


92 Seiten, zu beziehen über die Evangelische Kirche in Essen
 

Industriedenkmalpflege und Denkmalschutz

Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen

Herausgegeben von der Stiftung Indusriedenkmalfplege und Geschichtskultur, Kokerei Hansa, Emscherallee 11, 44369 Dortmund.

Die Autoren sind Dr. Marita Pfeiffer und Claus Stiens, 66 Seiten

ISBN 3-935783-12-4
 

Der Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e.V. hat den 115. Band der Essener Beiträge - Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen vorgelegt.

Das Buch ist im Klartext-Verlag, Essen, erschienen.

Mitglieder des Vereins erhalten den Band kostenlos.

ISBN3-89861-281-3