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Ankündigung einer Neuerscheinnung: Essen und die sächsischen Frauenstifte im Frühmittelalter, herausgegeben von Jan Gerchow und Thomas Schilp (Essener Forschungen zum Frauenstift, Band 2) Klartext-Verlag Essen, 282 Seiten, über 70 Abbildungen, Broschur, € 22,90, ISBN 3-89861-238-4 Das Ruhrlandmuseum hat im vergangenen Jahr im Rahmen des Essener Stadtjubiläums und in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Essen »Die Wolfsburg« sowie der Universität Duisburg-Essen eine internationale Tagung zu mittelalterlichen Frauenstiften in der Region veranstaltet, die von über 80 Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen besucht wurde. Zwölf Beiträge dieser Tagung liegen nun in einem reich bebilderten Sammelband gedruckt vor. Die zwölf Beiträge des Bandes nehmen die sächsischen Frauenstifte erstmals von verschiedenen Disziplinen aus in den Blick. Neue Forschungsergebnisse aus Geschichtswissenschaft, Archäologie, Bau- und Kunstgeschichte, Buch-, Bibliotheks- und Sprachgeschichte werden im Zusammenhang diskutiert und verständlich dargestellt. In der Region zwischen Niederrhein und Elbe wurden zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert über sechzig religiöse Gemeinschaften für Frauen gegründet: Es entstand die wohl dichteste »Frauenkloster-Landschaft« des frühmittelalterlichen Europa. Sie deckt sich weitgehend mit den Siedlungsgebieten der im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen besiegten Sachsenstämme. Deren Führungsschicht war bei der Gründung von Frauengemeinschaften für ihre Familienangehörigen besonders aktiv. Man spricht deshalb seit langem von ihnen als den »sächsischen Frauenklöstern«. Mehrere Beiträge des Bandes widmen sich den Existenzbedingungen, den inneren Strukturen und kulturellen Leistungen dieser Frauengemeinschaften (Gerd Althoff, Katrinette Bodarwé, Caspar Ehlers, Otfried Ellger, Jan Gerchow). Das in der Mitte des 9. Jahrhunderts unter maßgeblicher Beteiligung des Hildesheimer Bischofs Altfrid († 874) gegründete Frauenstift Essen war im 10. und frühen 11. Jahrhundert durch Äbtissinnen aus der ottonischen Verwandtschaft dem Königtum eng verbunden und hat seit dem 13. Jahrhundert als reichsfreies Damenstift für den Hochadel bis zur Auflösung 1803 fortexistiert. Essen ist mithin ein herausragendes Beispiel für den Typus des Frauenstifts, wie er sich in Anlehnung an die Aachener Reformgesetzgebung von 816 besonders erfolgreich in »Sachsen« herausbildete. Es steht deshalb mit drei Beiträgen im Mittelpunkt des Sammelbandes (Klaus Lange, Hedwig Röckelein, Heinrich Tiefenbach). Daneben sind Einzelstudien den Stiften Vreden, Herford und Gernrode gewidmet (Ralf Dorn, Werner Jacobsen, Uwe Lobbedey, Matthias Wemhoff). Inhaltsverzeichnis: Vorwort der Herausgeber Jan Gerchow Sächsische Frauenstifte im frühen Mittelalter. Einführung in das Thema und Rückblick auf die Tagung Gerd Althoff Ottonische Frauengemeinschaften im Spannungsfeld von Kloster und Welt Caspar Ehlers Der helfende Herrscher: Immunität, Wahlrecht und Königsschutz für sächsische Frauenstifte bis 1024 Hedwig Röckelein Der Kult des hl. Florinus im Stift Essen Katrinette Bodarwé Bibliotheken n sächsischen Frauenstiften Heinrich Tiefenbach Frühmittelalterliche Volkssprache im Frauenstift Essen Otfried Ellger Das »Raumkonzept« der Aachener Institutio sanctimonialium von 816 und die Topographie sächsischer Frauenstifte im früheren Mittelalter. Eine Problemübersicht Klaus Lange Die Krypta der Essener Stiftskirche. Heuristische Überlegungen zu ihrer architektonisch-liturgischen Konzeption Uwe Lobbedey Die Frauenstiftskirche zu Vreden. Bemerkungen zur Architektur und Liturgie Werner Jacobsen Die Stiftskirche von Gernrode und ihre liturgische Ausstattung Ralf Dorn ... trockenen Fußes über einen geringen Gang zur Kirche. Neue Baubefunde an der Münsterkirche in Herford Matthias Wemhoff Das Schlafhaus im Frauenstift Herford
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Diese Dokumentation enthält die schriftlichen Fassungen der Referate, die während eiens Symposiums zur kirchlichen Zeitgeschichte am 19. Juni 2002 im Haus der Ev. Kirche in Essen gehalten wurden. Sie hält wichtige Forschungsergebnisse fest.
(aus dem Vorwort von Heinrich Gehring)
92 Seiten, zu beziehen über die Evangelische Kirche in Essen
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Industriedenkmalpflege und Denkmalschutz
Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen
Herausgegeben von der Stiftung Indusriedenkmalfplege und Geschichtskultur, Kokerei Hansa, Emscherallee 11, 44369 Dortmund.
Die Autoren sind Dr. Marita Pfeiffer und Claus Stiens, 66 Seiten
ISBN 3-935783-12-4
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Der Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e.V. hat den 115. Band der Essener Beiträge - Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen vorgelegt.
Das Buch ist im Klartext-Verlag, Essen, erschienen.
Mitglieder des Vereins erhalten den Band kostenlos.
ISBN3-89861-281-3
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