Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen
im FORUM Geschichtskultur an Ruhr und Emscher eV.

 

Geschichtskreis in der Bürgerschaft  Margarethenhöhe

INFO Nr. 11 September 2001

Heimatgeschichtliche Beiträge 

Die Bürgerschaft Essen-Margarethenhöhe wurde als Bürgerverein am 21. Juli 1950 gegründet und brachte bereits zwei Monate später, am 23. September 1950 ein eigenes kleines Mitteilungsblatt „Die Bürgerschaft“ heraus. Es erschien monatlich und brachte neben Mitteilungen an die Mitglieder auch die ersten geschichtlichen Artikel. So erschienen 59 Ausgaben.
Dann brachte der Essener Stadtanzeiger eigene Ausgaben mit dem gleichen Titel ,,Die Bürgerschaft“ im Zeitungsformat heraus, bis nach einigen Jahren der Verlag einging.
„Wie erreicht man den Bürger?“ — Das war lange Zeit die Frage und ein Problem. Bei der Neuorganisation des Vereins 1981/82 brachte der Verein einfache Blättchen als Mitgliederinformationen heraus, in denen Ankündigungen, Termine usw. nicht nur des eigenen Vereins, sondern darüber hinaus auch die der an deren Vereine, Gruppen und Institutionen der Margarethenhöhe bekanntgegeben wurden und jetzt noch werden. Diese Form der Information hat sich bis jetzt bewährt.
Dann kam die Idee auf, zusätzliche Beiträge zu fertigen, da es trotz vielfältiger Literatur über die Margarethenhöhe, zumeist über Bau- und Architektur, notwendig erschien, über Leben und Treiben zu berichten. Das menschliche leben in allen seinen Formen sollte nicht zu kurz kommen. Eigene Erlebnisse und Geschehnisse sollten den Bürgern nahe gebracht werden. So entstanden die „Heimatgeschichtlichen Beiträge“.
Die erste Ausgabe erschien Mitte Mai 1987, in der Hugo Rieth zum Mitmachen aufrief:
„Alles was heute geschieht, ist morgen bereits Geschichte und die Entwicklung für morgen und die Zukunft resultiert aus dieser Geschichte“.
Als Titelbild erhielt das Blättchen eine Zeichnung des Grafikers Kohout. Es zeigt die frühmittelalterliche Motte als Turmhügelburg . Sie steht als Symbol der Vor- und Frühgeschichte. Der Fachwerkgiebel des Hülmannshofes steht für die Geschichte der Höfe und Kotten und das Torhaus, der Eingang zur Margarethenhöhe steht für die Siedlung. Damit ist der gesamte geschichtliche vergangene Zeitraum abgedeckt.
Bis jetzt, Juni 2001 sind 78 Ausgaben des Blättchens erschienen. Im Durchschnitt sind das 5 Stück im Jahr. Ein Beweis, dass es unendlich viel zu berichten gab. Und es gibt immer noch vieles zu berichten.
Hugo Rieth