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Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen |
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vom Schatzmeister des Vereins Bankdirektor Ewald Sachs. 95 Jahre 1907 23. 10. 1907 90 Jahre 19. 3. 1912 Als eine der ersten kommunalen Betriebsgesellschaften wird die Westdeutsche Fluggesellschaft von den Städten Gelsenkirchen und Essen, vom Kreis Essen und von verschiedenen Gemeinden sowie einigen privaten Gesellschaftern gegründet. Zweck ist die Einrichtung der Betrieb eines Flugplatzes nahe des Gutes Nienhausen in der Gemeinde Rotthausen. 25. 5. 1912 Die Eröffnungsflugtage stehen unter dem Protektorat des NVfL und der RWMG. Rund ein Dutzend Flieger zeigen ihr Können und ca. 70.000 Besucher lassen die Veranstaltung zu einer der größten im Deutschen Reich werden. |
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15. 6. 1912 Gründung der Kondor-Flugzeugwerke Mit der Gründung der Kondorwerke entsteht erstmals im Essener Raum eine Flugzeugfabrik. Obgleich das Stammwerk auf dem Flugplatz in Rotthausen liegt, wird Essen zum Firmensitz bestimmt. Neben eigenen Konstruktionen und Lizenzbauten wird im großen Stil der Schulbetrieb gepflegt. Die Werke, an denen die Farn. Goldschmidt mehrheitlich beteiligt ist, bestehen bis 1993 - freilich an anderem Ort und seit 1920 ausschließlich mit der Möbelproduktion befasst. 4. - 11. 8. 1912 Mit der Krupp-Flugwoche wird auf dem Flugplatz Gelsenkirchen-Essen-Rotthausen eine der größten Flugveranstaltungen in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg durchgeführt. 20 Flieger kämpfen um insgesamt 100.000 M Preisgelder. Die Durchführung obliegt wieder den Essener Luftfahrtvereinen. 12. 10. 1912 Das erste Flugzeug der Kondorwerke erhebt sich in die Luft. Anfang Januar 1913 wird dieser Apparat das erste Flugzeug sein, dass über der Stadt Essen fliegt. Von der Taube entstehen in den folgenden drei Jahren über 20 Exemplare. Insgesamt produzieren die Kondorwerke bis Ende 1918 ca. 480 Flugzeuge. 85 Jahre Damit beginnt der industriemäßige Großserienbau auf dem Flugplatz Gelsenkirchen-Essen-Rotthausen. Bis dahin wurden nur Kleinserien oder Prototypen gebaut. Bis zum Kriegsende werden l .200 Menschen beschäftigt. 75 Jahre Der Reichsverkehrsminister genehmigt die Beibehaltung der Inbetriebnahme des bisherigen Notlandeplatzes als Flughafen. Damit verliert der Flugplatz seinen bisherigen provisorischen Charakter und die Voraussetzung für die Gründung einer kommunalen Betriebsgesellschaft ist gegeben. 9. 9. 1927 Bis heute betreibt diese Gesellschaft den Flughafen Essen-Mülheim. Seit der Gründung sind die Städte Essen und Mülheim als Gesellschafter beteiligt. Ein weiteres Drittel der Anteile übernimmt das Dt. Reich bzw. das Land Preußen. Heute ist das Land NRW dritter Gesellschafter. 70 Jahre Beginn des Baus neuer Betriebsgebäude am Flugplatz Essen-Mülheim Sieben Jahre nach der Gründung wird nun mit dem Bau steinerner Betriebsgebäude begonnen. Flugüberwachungsturm und Wirtschaftsgebäude bestehen trotz starker Beschädigungen während des Zweiten Weltkrieges bis heute. Die Sammlung Essener Luftfahrtgeschichte... Die Sammlung umfasst etwa 2000 Titel an Schriftgut und ca. 500 Fotos und Illustrationen. Auf Grundlage der Sammlung entstanden verschiedene Veröffentlichungen: Glück ab! Frühe Luftfahrt im Revier. Klartext-Verlag Essen 2002 (Erscheint im Mai 02) Vom Sturzacker zum Weltflughafen. Essener Luftfahrtplanungen (1909 bis 1925). In: War die Zukunft früher besser? Visionen für das Ruhrgebiet. Verlag Peter Pomp. Bottrop – Essen 2000, S. 187 - 198 Kampfflugzeuge und Piloten für das Vaterland. Die Kondor-Flugzeugwerke GmbH, Essen-Ruhr. Industrie.Kultur. Nr. 4000, S. 12 - 13 Anfragen, Anregungen und Angebote für die Materialsammlung bitte an: Guido Rißmann-Ottow, (0201) 60 09 35
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