Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen
im FORUM Geschichtskultur an Ruhr und Emscher eV.

 

Bürgerschaft Kupferdreh e.V. Arbeitskreis Heimatkunde

Kontaktanschrift:  J. Rainer Busch, Postfach 150109, 45241 Essen, Tel. 0201 484071

Info Nr. 15 Oktober 2003

 

Der Kupferdreher Denkmalpfad

 Durch Anregung der Rellinghauser Bürgerschaft wurde die Idee des Denkmalpfades auf der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes der Essener Bürger und Verkehrsvereine an die anderen Bürgervereine herangetragen. Daraufhin lud der Geschäftsführer des Stadtverbandes die Vertreter der Bürgervereine aus Rellinghausen, Heisingen und Kupferdreh zu einem Gespräch ein und konnte so die Heisinger und Kupferdreher für das Projekt gewinnen. Auch die Bürgervereine aus anderen Stadtteilen zeigen inzwischen Interesse an der Sache.
Die Idee des Projektes ist, alle jene Stellen, die einmal historische Bedeutung in den Stadtteilen hatten, nicht unbedingt unter amtlichem Denkmalschutz stehen und in Vergessenheit geraten sind, zu kennzeichnen und so dem Bürger wieder in Erinnerung zu rufen. Hierfür wurden extra zwei Logos entwickelt, welche entweder auf kulturhistorische, oder industrielle Denkmäler hinweisen. Schilder mit diesen Logos und dem jeweiligen Stadtteilwappen werden nun nach und nach an den entsprechenden Objekten angebracht. Auch größerer Erklärungstafeln (wie am Beispiel Rellinghausen zu sehen) sind auch für Kupferdreh bereits geplant. Um das ganze Projekt auf fundierte Füße zu stellen, wurde auch die Denkmalbehörde, das Amt für Geoinformation und die Bezirkvertretungen eingebunden. Natürlich müssen für die finanzielle Seite auch noch Sponsoren gefunden werden.

Die Projektgruppe Denkmalpfad trifft sich
regelmäßig  und war auch am 13. September
vollzählig  anwesend: (von links nach rechts)
Herr Stoll (Rellinghausen),
Herr Lich (Heisingen),
Herr Busch (Kupferdreh),
Herr Grimm (Kupferdreh)
Herr Wacker (Heisingen)
Herr Dr. Gerschler (Rellinghausen).   

 

In der Kupferdreher Bürgerschaft hat der Arbeitskreis Heimatkunde die Entwicklung des Projektes inzwischen soweit vorangebracht, dass Rainer Busch und Otto Grimm  am 13. September 2003, anlässlich des Kupferdreher Volksfestes, das erste Hinweisschild am Denkmal „alte Hinsbeckschule“, heute Mineralien – Museum anbringen konnten.