Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen
im FORUM Geschichtskultur an Ruhr und Emscher eV.

Steeler Foto-, Dokumenten- und Zeitungsarchiv
Anschrift: Plantenbergstraße 11, 45138 Essen,
Tel. und Fax 0201-2799810, Mobil 0163-2501365,
E-Mail:
manfredhensing@aol.com

INFO Nr. 11 September 2001

STEELE... unvergessen
Die Essener Oststadt in historischen Ansichten

Nach den Kriegen und vor allem nach der umstrittenen Sanierung Steeles in den Jahren 1960 bis 1980 sind vielen Bewohnern nur Erinnerungen und vielleicht so manches Foto geblieben, das die unwiederbringliche Schönheit des historischen Steele zeigt. Die meisten jüngeren Menschen kennen die Highlights aus längst vergangenen Jahrzehnten gar nicht.

Der Band ,,STEELE... unvergessen Die Essener Oststadt in historischen Ansichten“, der jetzt im Nobel-Verlag erschienen ist, schickt den Leser auf eine erlebnisreiche Reise in dieses beeindruckende Steele früher Jahre.

Zusammengetragen hat die einzigartigen Dokumente Steeler Stadtgeschichte der
Autor und gebürtige Steelenser Manfred Hensing. Aus seinem fast unerschöpflichen
Archiv an historischen Bildern und Postkarten hat er die 110 bedeutungsvollstenAufnahmen ausgewählt und für diesen Band zusammengestellt.

Die schwarzweißen Bilder und Postkarten laden ein zu einem Streifzug durch die Vergangenheit. Architektonische Glanzlichter, wie die Steeler Synagoge, schmucke Häuserfronten in der Henglerstraße, aber auch die grüne Idylle im Steeler Stadtgarten, bunte Marktszenen und vieles mehr, machen sie wieder lebendig.
Hensing beschränkt sich bei seinen Texten nicht alleine auf die Wiedergabe von Daten und Fakten, sondern erzählt zu den Bildern auch gerne so manche interessante Geschichte. Zum Beispiel, dass Fritz Badenberg sein Hotel am Grendplatz 1834 für 3.000 Taler erwarb oder, dass der Bergwerksdirektor der Zeche Johann Deimelsberg der Stadt Steele 10.000 Mark bot, damit der Bahnhof Steele ­West nicht in seiner Nähe gebaut wurde.
Im vorletzten Jahrhundert prägten das Bild der Stadt an der Ruhr auch mehrere große Schachtanlagen, in denen das "Schwarze Gold“ gefördert wurde. Imposante Impressionen entdeckt der Leser z. B. von Steeles einstmals größtem Pütt, der Zeche Eintracht-Tiefbau.
Einen Grund zum Feiern gab es in Steele häufig. Neben den jährlichen Schützenfesten mit Straßenumzügen erinnern die gezeigten Bilder an den Festumzug anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Kolping“ im Jahre 1954 und natürlich an die Feier zum 1.000-jährigen Bestehen vom Steele im Mai 1938.
Als Foto mit Seltenheitswert gilt das Bild von dem so genannten "Heiligen­häuschen“, einer kleinen Kapelle, die auf dem Grendplatz stand und Zielpunkt zahlreicher Prozessionen war. Es gilt als Vorläufer der heutigen Mariensäule.
Auf jeder Seite ist Hensings große Heimatliebe spür- und sichtbar, mit der er es glänzend versteht, den Leser zu einem spannenden Exkurs in die Vergangenheit zu verführen.
Der Band "STEELE... unvergessen Die Essener Oststadt in historischen Ansichten“ ist zum Preis von DM 12,40/ € 6,34 im Buchhandel sowie direkt beim Nobel-Verlag, Verlagsgruppe Beleke, Kronprinzenstraße 13, 45128 Essen, Tel. 0201/81 30-0,
Fax 02 01/81 30-108, Internet:
www.beleke.de, E-Mail: info@beleke.de erhältlich.
STEELE... unvergessen Die Essener Oststadt in historischen Ansichten von Manfred Hensing 72 Seiten, 110 s/w-Abbildungen, Format: 20,9 x 22 cm, ISBN 3-922785-71-9