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Veranstaltungen des Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Standortbesichtigung des Westfälischen Industriemuseums Freitag, 22. Oktober 2004 14-19 Uhr Anlässlich des 25jährigen Bestehens des Westfälischen Industriemuseums (WIM) lädt das FORUM zu einem gemeinsamen Besuch von drei der insgesamt acht dezentralen Museumsstandorte ein: besichtigt werden die Zeche Nachtigall in Witten, das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop und die Zeche Hannover in Bochum. An den einzelnen Standorte wird unsere Gruppe durch diese herausragenden und zugleich charakteristischen Bauten der Industriegeschichte geführt und das jeweilige Konzept wird erläutern. Am Standort Hannover wird Dr. Thomas Parent, stellvertretender Leiter des WIM, das Gesamtkonzept des Landesmuseums für Industriekultur darstellen und sowohl über das bisher Erreichte als auch über die Aufgaben der nächsten Jahre berichten. Fragen nach der (Un)Vereinbarkeit von musealer Nutzung und Denkmalschutz, von Geschichtsvermittlung und Unterhaltung sollen ebenso diskutiert werden wie die Frage nach der Finanzierung und der Finanzierbarkeit.
Programm
14.00 Uhr - 1. Station: Zeche Nachtigall
16.00 Uhr - 2. Station: Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
17.30 Uhr - 3. Station: Zeche Hannover
Treffpunkt: Westfälisches Industriemuseum Zeche Nachtigall, Museumseingang Nachtigallstraße 35 58452 Witten-Bommern
Die Weiterfahrt zu den anderen Standorten erfolgt mit den eigenen PKW´s. Information: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher, fon 0231/931122-90, fax 0231/931122-10, e-mail: forum@geschichtskultur-ruhr.de
Gedankt sei Dr. Thomas Parent, Michael Peters, Herbert, Niewerth und Dietmar Osses herzlich für die Kooperation. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Vorbereitungsteam: Susanne Abeck / Dr. Thomas Parent
7. Werkstatt „Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus“ (Tagung und Fortbildung) 18. bis 20. November 2004 im NS-Dokumentationszentrum, Köln
Austausch, neue Anregungen aus der Forschung, methodenorientierte Workshops: dies bietet die Werkstatt-Tagung jährlich allen Interessierten aus dem Arbeitsfeld der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. In diesem Jahr u.a. mit Vorträgen von Götz Aly und Viola Georgi und Workshops über zeitgeschichtliche Bildung und Zivilcourage, Stadterkundungen, Denkmäler, und die zeitgeschichtliche Dimension von Städtepartnerschaften. Eine Kooperationsveranstaltung vom Bildungswerk der HU; dem Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW, dem Forum für Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und dem NS-Dokumentationszentrum Köln. Weitere Informationen und Anmeldung: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, fon 0201/227982, Fax: -235505, Email: hu.bildungswerk@cityweb.de, Internet: http://www.hu.bildungswerk.de
Die Herbstausgabe der Zeitschrift FORUM Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur beschäftigt sich mit der Hygiene und (un)hygienischen Verhältnissen im Ruhrgebiet. Aufsätze u.a. sind „Notwendiges Übel – Das Abortgebäude der Zeche Zollern II / IV“, „Zum Wandel des Wäschewaschens im Industriezeitalter“, „Die Emscher und ihre Zuflüsse auf dem Weg vom Fluss- zum Abwassersystem“, „Glas und Hygiene“ und „Hygiene – ein Zugang zur Industrialisierungs- und Urbanisierungsgeschichte des Ruhrgebiets“. Wie immer finden Sie daneben eine Auswahl der demnächst zu sehenden historischen Ausstellungen, neue Rezensionen und Annotationen sowie ein umfangreiches Kalendarium: Preis incl. Porto: 6,- €.
5. Geschichtswettbewerb EILE UND WEILE
13 von insgesamt 49 Preisen des 5. Geschichtswettbewerbs gingen nach Essen. Insgesamt waren 195 Beiträge von über 300 beteiligten Personen bei der Jury eingegangen. Am 18. September erfolgte die feierliche Preisverleihung in der erst vor wenigen Wochen eröffneten Gebläsehalle des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte Hattingen. "Drei Generationen Kindheit - Ein Gut ,das es zu bewahren gilt" war der Titel einer Arbeit der Klasse 5c des Schulzentrums am Stoppenberg, für die die Schüler die Kindheit ihrer Eltern und Großeltern sowie ihre eigene untersucht hatten. Zur "Bewahrung" hatten sie die Ergebnisse in ein Einmachglas gesteckt. Für ihren Beitrag erhielt die Klasse einen zweiten Schüler-Preis und 400 € Preisgeld. Zweite Preise und 750 € in der Kategorie "professionell wissenschaftlich Arbeitende" gingen an die Stiftung Zollverein für ihren Ausstellungsband "Symmetrie und Symbol. Die Industriearchitektur von Fritz Schupp und Martin Kremmer" und an Dr. Guido Rißmann-Ottow für seinen Beitrag "Glück ab! Frühe Luftfahrt im Revier". "Demolition Entertainment" ist der Titel eines Beitrags von Jörg Keweloh, in dessen fünfminütigem, rasanten Film Schlote und Fördertürme im Rhythmus der Musik dramatisch zusammensacken, um gleich darauf wieder aufzuerstehen. Keweloh erhielt einen zweiten Preis in der Kategorie "Medienbereich" und 750 € Preisgeld. Das Bergbau- und Heimatmuseum im Paulushof erhielt einen zweiten Preis in der Kategorie "historisch Interessierte" für einen Katalog zur Ausstellung "Heisingen im Jahre der Säkularisation 1803." Einen Sonderpreis mit 750 € für Arbeiten zum Thema "Zu und Einwanderung und interkulturelle Beziehungen" vergab die Jury an Manfred Vollmer. Der Fotograf hatte auf zehn Bildwänden "Einwanderung von 1972 bis heute" dokumentiert. Weitere Preise gingen an Katharina Grzegorek, Anna Meine und Beatrix Schindler (drei dritte Preise, Schüler), an Zeche Zollverein e.V. („Vom Leben mit der Kohle. Zur Geschichte der Stadtteile Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg”) und den Lesebuchkreis Altenessen („Wir müssen uns erinnern, damit sich diese Zeit nicht wiederholt. Altenessen unter dem Hakenkreuz 1933-1945; beide dritter Preis, historisch Interessierte), Dr. Marion Heistermann (dritter Preis, Wissenschaftsbereich) und das Team Erwin Wiemer, Dirk Sackers, Uwe Helling und Ansgar Wojahn („Lichtburg 1928-2003 ...Viel Passiert“, dritter Preis, Medienbereich).
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