Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen
im FORUM Geschichtskultur an Ruhr und Emscher eV.

 

Info Nr. 2 September 1997

Aufruf!

Bildung einer bergbauhistorische Arbeitsgruppe Essen

Der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. ist ein überörtlicher Verein, der gemäß Satzung dem Zweck dient:

"... im Ruhrrevier bergbauhistorische Stätten zu erhalten, vorhandene Anlagen zu restaurieren, neue Anschauungseinrichtungen zu erstellen, die Bergbaugeschichte des Ruhrreviers zu erforschen und durch Veröffentlichungen der Bevölkerung zugänglich zu machen, sowie mit Institutionen verwandter Zielrichtungen zusammenzuarbeiten."

Arbeitsgruppen in Herbede, Holzwickede, Dortmund, Gelsenkirchen-Rotthausen, Recklinghausen, Sprockhövel, Unna und Witten haben inzwischen eine Vielzahl von bergbauhistorischen Stätten aufgespürt, dokumentiert, restauriert, beschildert und pflegen diese auch weiterhin.

Für den Essener Raum, fehlt bisher - von Einzelprojekten abgesehen - eine solche Bearbeitung und Aufbereitung der noch zahlreich vorhandenen bergbauhistorischen Stätten insbesondere der Anlagen, die erst in jüngster Zeit stillgelegt worden sind.

Geplant ist die Bündelung der bergbauhistorischen Aktivitäten im Raum Essen und die Bildung eines Arbeitskreises Essen im Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.

Kontakte:

  • Prof. Dr. Karl Albert Rubach, An der Zeche Heinrich 11, 45277 Essen, Tel. 0201-584358
  • Karlheinz Rabas, Stadtteilarchiv Rotthausen e.V., Mozartstraße 9, 45884 Gelsenkirchen, Tel. 0209-136353
  • oder 0209-134904, Fax 0209-134908
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  • Inzwischen wurden zwei Treffen durchgeführt. Das dritte Treffen findet am
  • 24. September 1997, 19.00 Uhr,

    im Bergbau- und Heimatmuseum der Evangelischen Kirchengemeinde Essen Heisingen im Altenzentrum Paulushof, Stemmering 18, 45259 Essen (-Heisingen) statt. Interessenten sind herzlich eingeladen.

    Auf der Mitgliederversammlung am 14. April 1997 in Witten wurde Dr. Aloys Berg zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Max Kuhn kandidierte aus Altersgründen nach 14jähriger Amtszeit nicht mehr. Er wurde zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt.

    Der Hauptverein mit Sitz in Witten, beging am 21. Juni 1997 im Westfälischen Industriemuseum, Zeche Nachtigall, Witten, sein 15. Jubiläum.